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Sprachen und Recht: die Schule der Präzision

Autorenbild: Jean Cardelli
Jean Cardelli
vor 48 Minuten
1 Min. Lesezeit

Ich habe in Frankreich Sprachen und Rechtswissenschaften studiert. Dieses Studium war ein Stolz für meine Eltern, die keine Franzosen waren und besser als jeder andere wussten, was es bedeutet, eine Sprache und ihre Regeln zu beherrschen.

Zwei Disziplinen, ein Anspruch

Auf den ersten Blick haben eine Übersetzungsübung und eine Urteilsbesprechung nichts gemeinsam. In Wirklichkeit lehren beide dasselbe: Der Sinn hängt oft an einem einzigen Wort. Ein schlecht gewählter Begriff verfälscht einen Gedanken; ein falsch gesetztes Komma kann die Tragweite einer Klausel verändern. Präzision ist hier keine Ziererei, sondern eine Form von Respekt.

Verstehen, was ungesagt bleibt

Die Sprache eines anderen zu sprechen heißt, sich auf seine Denkweise einzulassen. Eine genaue Übersetzung genügt nicht immer: Man muss auch den Kontext, die Gepflogenheiten und das Unausgesprochene erfassen. Die Reisen meiner Kindheit hatten mich darauf vorbereitet; die Universität gab mir die Methode.

Was heute bleibt

Dieser Anspruch begleitet mich in jeder meiner Tätigkeiten, ob ich eine Website oder eine Anwendung für einen Kunden im Ausland konzipiere oder meine Immobilienholding leite. Die Sorgfalt um das richtige Wort und die gut verstandene Regel bleibt für mich die Grundlage jeder Vertrauensbeziehung.

— Jean Cardelli

 
 
 

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